Etappe 8: Lüchingen - Kreuzlingen - Weinfelden

Um die 13.5 Kilometer der ersten Etappe des heutigen Tages rechtzeitig zu bewältigen, standen wir um 06:30 auf und bekamen eine halbe Stunde später von Familie Willi einen feinen Zmorgen mit Gipfeli und heisser Schokolade hergerichtet.

Um 8:00 Uhr begann der Weg nach St. Margrethen, wo wir um 12:37 Uhr den Zug nach Romanshorn erwischen müssten. Dort war geplant aufs Boot zu wechseln, um den Weg im Sinne der alten Weinfelder fortzusetzen.

Vom Regen wurde wir heute wiederholt nicht verschont. Die ersten 30 Minuten regnete es und die Regenausrüsting war gefragt. Das Unwetter verzog sich aber bald und wir durften den Rest des Wegens bei angenehmer Temperatur geniessen.

Wir waren durch 7 Tage Training aber so fit, dass wir uns schlussendlich eine Stunde früher als geplant schon auf dem Boot wiederfanden. Kapitän Fürst empfang uns in seinem gemütlichen Boot und lud uns 1.5 Stunden später am Schifffahrtshafen Kreuzlingen ab.

Nun erwarten uns die letzten 15 Kilometer der gesamten Route. Die Vorfreude war am Tempo der Schülerinnen und Schüler zu erkennen. Sie rannten den Anstieg bis Schwaderloh wortwörtlich hoch und zeigten auch beim Ottenberg keine Anzeichen von Müdigkeit. So war es uns möglich bereits eine ganze Stunde vor der geplanten Ankunftszeit in Weinfelden anzukommen. Die Vorfreude auf den Empfang war gross. Wir besammelten uns oberhalb der Kirche, sodass wir alle zusammen einlaufen konnten und die Gruppe, nicht wie an anderen Tagen, in mehreren Kleingruppen unterwegs war.

Vor dem Schulhaus wurden wir mit Applaus von Eltern, Freunden, Lehrpersonen und der Schulleitung empfangen und mit Süssgetränken verwöhnt. Michel Carrillo hielt eine kurze Rede und überreichte allen ein T-Shirt und ein Diplom, das die unglaubliche Leistung der Jugendlichen noch einmal unterstreichen sollte! Für diesen herzlichen Empfang und den nicht selbstverständlichen Aufwand möchte ich allen Anwesenden und insbesondere Alice Näf und Michel Carrillo von Herzen danken!

Abschliessend möchte ich mich zusätzlich bei Mathieu, Melanie und Urs bedanken, ohne deren Unterstützung diese Woche kaum möglich gewesen wäre. Alle brachten ihre eigenen Fähigkeiten und Kenntnisse zum Tragen und erleichterten mir die Führung und Organisation der Pausen, Betreuung und Verpflegung. Ein besonderes Dankeschön geht auch an alle Jugendlichen. Sie waren mit ihrer Motivation, Fröhlichkeit und Spass der Grundpfeiler für den Erfolg dieser Woche. Auch ihnen möchte ich danken und hoffe, dass sie in den Ferien ihren Beinen und Füssen etwas Gutes tun! Danke für die unvergessliche Woche!






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