Etappe 6: Maienfeld - Schaan

Aktualisiert: 23. Mai

Heute stand die Sonne ausnahmsweise vor uns auf. Erst um 8:00 Uhr erwachten wir aus unserem Erholungsschlaf, den uns unsere Körper dankten. Eine halbe Stunde später verwöhnte uns Frau Just mit einem feinen Frühstück. Der frisch gemachte Zopf und das Müsli musste dank hungrigen Schülerinnen und Schülern mehrmals aufgetischt werden. Nach einem letzten Überprüfen der aufgestochenen Blasen und erneutem Eintapen der Druckstellen begannen wir die kürzeste Etappe der Woche. Bereits nach weniger als einer Stunde durchquerten wir die Kaserne St. Luzisteig und betraten kurz darauf das Fürstenturm Liechtenstein und wanderten Richtung Triesen weiter vorbei am Dorf Balzers und Burg Gutenberg. Dort machten wir eine kurze Pause vor der imposanten Jubiläumskirche. Danach ging es wieder mal an's Ufer des Rheins. An diesem blieben wir dann auch und waren dankbar für die Wolken, welcher die Temperaturen auf einem erträglichen Leven hielten. Kurz vor Triesen wurden wir von Mathieu mit Würsten, Maiskolben und Käse vom Grill überrascht und durften uns so mit etwas Warmem stärken.

Nach dem Mittagessen blieben "nur" etwa 8 Kilometer übrig. An Triesen und Vaduz vorbei führte der Weg grösstenteils am Fluss entlang. Unsere Wanderung wurde vom Fussballstadium des FC Vaduz unterbrochen, als einige Jungs und Mädels einen Drittliga-Match live mitverfolgen wollten. Während die Fussballbegeisterten sich auf der Wiese sitzend am Können der Spieler ergötzten, ging der Rest Richtung Unterkunft weiter und verbrachte den späteren Nachmittag im Freibad Vaduz.

Nach dem Bade- oder Fussballhalt trafen wir uns in der Jugendherberge Schaan, wo wir unsere Zimmer bezogen und um 18:30 Uhr den Znacht erhielten. Mit Salatbuffet, Bratwurst und Kartoffeln und einem Karamelköpfchen als Dessert konnten wir uns überhaupt nicht beklagen. Einige energiegeladene Jungs spielten abends vor der Herberge intensiv Fussball bis sie von einem Gewitter und einem Platzregen überrascht wurden.

Das Schlafen fällt heute leicht, da wir morgen wieder vor halb 6 Uhr aufstehen müssen, um die letzte 30+ Etappe zurückzulegen.




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