Etappe 5: Felsberg - Maienfeld

Aktualisiert: 6. Juni

Nach den Strapazen von gestern waren wir heute morgen um 7:00 Uhr froh, dass wir heute „nur“ etwa 27 Kilometer zurücklegen müssen. Nach einem feinen Frühstück mit frischgebackenem Zopf, begaben wir uns mit müden Beinen und brennenden Sohlen auf den Weg.

Zuerst ging’s an Chur vorbei und in Richtung Trimmis, wo wir Mathieu trafen, um uns zu stärken. Wie immer wurden wir mit Delikatessen wie Müsliriegeln oder Nektarinen versorgt. Nach der Pause trafen wir uns wieder mit Nils und Ben, die vor mehr als einer Stunde eine Brücke verpasst hatten und deshalb auf der falschen Seite des Rheins eine nicht ganz ungefährliche Abkürzung nehmen mussten. Sowohl ich als auch die beiden waren froh, dass die Gruppe wieder komplett war. Der nächste Zwischenfall liess aber nicht lange auf sich warten: Xhemail musste vor Zizers zum Arzt gebracht werden, da er starke Nierenschmerzen hatte. Glücklicherweise war es letztendlich „nur“ ein Anzeichen von Dehydration.

Mit dem Rest der Gruppe wanderte ich weiter und verlief mich schon bald am Ufer des Rheins. Um wieder zum Weg zurückzufinden, mussten gefällte Bäume und Schafweiden überquert werden. Zu unserem Glück war der Schäferhund scheinbar in den Ferien. Dies war die letzte Unannehmlichkeit des heutigen Tages und kurz darauf erreichten wir Landquart, wo wir die Tardisbrücke überquerten und unser Mittagessen und einen Speednap im Schatten genossen.

Danach mussten wir die Dörfchen Malans und Jenins mit ihren unzähligen Weinreben durchqueren. Weil die Schweiz momentan einen wichtigen Eishockeymatch bestreiten musste, war die Aussicht aber für viele uninteressant. Bald erreichten wir den Bauernhof der Familie Just. Der charmant eingerichtete Massenschlag lud zum Schlafen ein. Bei den angenehmen Temperaturen entschieden sich die meisten aber dazu, sich draussen in den Rasen zu legen und das Trampolin auszuprobieren. Um 18:00 Uhr erwartete uns Schnitzel mit Pommes und zur Krönung des Tages löffelten alle ein Eis.

Ein weiterer Erfolgreicher Tag, der mit viel Tumult und Spass im Massenschlag endete…


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